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Nachts im Rechenzentrum: Datensicherung bei virtuellen Servern

Beschädigte Daten, gelöschte Ordner, ausgefallene Speichersysteme: Wer täglich in der IT arbeitet, weiß, dass es selbst bei bester Infrastruktur keinen hundertprozentigen Schutz vor Datenverlust gibt. Im Katastrophenfall – dem Ausfall der IT durch technisches oder menschliches Versagen – kommen dann betriebliche, IT-gestützte Prozesse zum Erliegen. Für Unternehmen ist dies ein Horrorszenarium, denn auch wenn alles stillsteht: Die Kosten laufen weiter. Diese sind zwar von Branche zu Branche verschieden, jedoch gehen Schätzungen davon aus, dass es sich im Schnitt um mehr als 100.000 Euro pro Stunde handelt.

„Um im Ernstfall vorbereitet zu sein, lässt sich mit einem guten und funktionierenden Backup-Management den Eventualitäten von Datenverlusten aktiv entgegenwirken. Dieses sollte bei IT-Verantwortlichen immer auch Teil einer umfassenden Disaster Recovery Strategie sein“, so Swen Brüseke, Geschäftsführer des High Performance-Webhosters proIO. Die ausfallsicheren High Performance Virtual Server (HiPVS) des Webhosters sind mit einer Backup-Funktion ausgestattet. Diese erstellt jede Nacht automatisiert eine Kopie des HiPVS und transferiert sie auf einen Backup-Server. „Anschließend wird dieser Snapshot auf einen weiteren Backup-Server kopiert, der sich in einem anderen deutschen Rechenzentrum befindet. Die Daten sind damit redundant gesichert: In doppelter Ausführung und an getrennten Standorten“, erklärt Brüseke.

Da Kopien 14 Tage vorgehalten und erst anschließend nach dem First In-First Out Prinzip gelöscht werden, ist es im Worst Case möglich, bis zu zwei Wochen alte Daten per Mausklick wieder herzustellen. Die verlässliche, schnelle Wiederherstellung von Daten kann die Kosten von Systemausfällen damit erheblich reduzieren.